764 - Pedo Netzwerk
„764“ ist kein Einzelfall. Kinder wurden gezielt online gesucht, manipuliert, emotional abhängig gemacht und gequält – bis hin zur Anstiftung zum Suizid. Mindestens ein Kind soll gestorben sein. Das ist kein „Internetdrama“, das ist digitale Gewalt. Besonders erschreckend: Einige Täter waren selbst noch minderjährig. Das zeigt, wie früh Plattformen Gewalt normalisieren und wie leicht Jugendliche in sadistische Dynamiken rutschen, wenn niemand eingreift. „764“ konnte existieren, weil Chats unbeaufsichtigt blieben, Warnsignale ignoriert wurden und Reichweite wichtiger war als Schutz. Und was folgt? Die üblichen Ausreden: Smartphone-Verbote, Überwachung, Fingerzeige auf Eltern. Genau das hilft Tätern. Die Wahrheit ist unbequem: Algorithmen verstärken Abhängigkeit, Moderation versagt, Verantwortung wird abgeschoben. Wer nach „764“ nicht endlich Plattformen haftbar macht und echten Kinderschutz durchsetzt, akzeptiert den nächsten Fall. Das ist kein Versehen mehr. Das ist ein System, das Kinder im Stich lässt. |
